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Freitag, 21. Oktober 2016

Apfelkuchenliebe

Ich bin schon voll im Herbstmodus, ihr auch?

Nass und kalt hängt der Nebel mittlerweile in den Feldern, die geliebte Winterjacke kann endlich wieder ausgeführt werden und auch die Nachkoch-Liste hat aktuell einen deutlichen Herbst-Einschlag. Hach, ich liebe den Herbst! Allein der Duft von Kaminfeuer hier auf dem Land lässt einen von heißer Schoki träumen ;o)

DAS Obst des Früh-Herbstes ist für mich eindeutig der Apfel. Vom wärmenden Apfelkompott als Medizin für Schietwetter bis zum köstlichen Apfelkuchen mit einem riesigen Klatsch Sahne ... ♥ Bei meinen Eltern im Garten steht seit Ewigkeiten der beste Apfelbaum von allen, denn seine Äpfel eigenen sich nicht nur für Apfelpfannkuchen, Apfelmus und Apfelspalten, sondern sind auch die perfekten Äpfel für einen saftigen Apfelkuchen.

So einen saftigen Apfelkuchen habe ich euch heute mitgebracht. Und nicht nur saftig und mordsschick ist der heutige Kuchen, sondern - ganz wichtig - so richtig lecker! Aber seht selbst ...

Feiner Apfelkuchen



Zutaten für eine 26er Springform:
750 g Äpfel

125 g Butter
125 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
3 Eier
200 g Dinkelmehl 630
2 gestr. TL Backpulver
2 EL Milch

25g zerlassene Butter

2 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Wasser
Puderzucker

Für den Belag schält man die Äpfel, viertelt und entkernt sie. Danach werden die Äpfel der Länge nach ein paar Mal eingeritzt.

Für den Teig rührt man zuerst die Butter cremig und gibt dann unter Rühren schrittweise Zucker, Vanillemark, Salz und Zitronenschale hinzu. Nun gibt man die Eier nach und nach zum Teig und rührt jedes Ei ca. 30 Sekunden unter. Das Mehl mischt man mit dem Backpulver und rührt es - ebenso wie die Milch - kurz auf mittlerer Stufe unter den Teig.

Den fertigen Teig gibt man nun in eine gefettete Springform - ich spanne über den Boden gerne noch Backpapier - und legt die Apfelviertel dekorativ auf den Teig. Mit der zerlassenen Butter bestreicht man großzügig die Apfelviertel, bevor der Kuchen nun für ca. 45 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen geschoben wird.

Ist der Kuchen fast fertig, streicht man die Aprikosenmarmelade durch ein Sieb und kocht sie mit dem Wasser in einem Topf kurz auf. Der Kuchen wird sofort nach dem Backen damit bestrichen. Ist der Kuchen ausgekühlt, bestäubt man ihn noch großzügig mit Puderzucker und serviert ihn mit einer ordentlichen Portion Sahne 


Omas altes Kochbuch


Notizen zum Rezept:

  • Das Kuchenrezept scheint der Dr. Oetker-Klassiker schlechthin zu sein :oD Denn nachdem ich das Rezept von einer Freundin bekam - aus einem Dr. Oetker-Backbuch - wurde ich auch in meinen Backbüchern fündig, sogar Omas altes Rezeptheft aus dem Jahr 1939 (für 1,35 DM) kannte schon das Rezept für den 'Feinen Apfelkuchen'. Dies ist hier meine Version, ganz ohne künstliche Aromen, dafür mit Dinkelmehl.
  • Der Kuchen ist so saftig, dass er auch gern 1-2 Tage im Voraus gebacken werden kann.
  • Es geht natürlich auch ohne das Aprikotieren der Äpfel ... wie man auf dem Foto sieht ;o) Da wir kaum Marmelade essen, lohnt es hier nicht für 2 EL ein ganzes Glas zu öffnen.
  • Pssst ... für Kirschfans: ersetzt einfach mal die Äpfel durch Sauerkirschen ;o) (600 g frische, oder 350 g aus dem Glas)
  • Wenn sich die Weihnachtszeit nähert, kommen auch gerne mal Rosinen ins Spiel. Entweder im Teig, oder einfach über die Äpfel gestreut verbreiten sie schnell vorweihnachtliche Düfte.


Feiner Apfelkuchen aus Dinkelmehl

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