Blogroll

Dienstag, 9. Juni 2015

Geburtstagssause - Reis, Nori und Co (2/7)

Heute habe ich euch zu Beginn mal einen Überblick mitgebracht, mit Allem, was ich so zur Herstellung der köstlichen Sushi-Geburtstagsplatte benötigt habe. 

Die gute Nachricht: Bis auf ein paar Sachen, bekommt man fast alles im normalen Supermarkt. Doch wer so gerne in asiatischen Supermärkten stöbert wie ich, wird auch hier fündig ;o)

Sushi-Zutaten


Sushi-Zutaten


Hier (*klick*) habe ich euch einen kleinen Einkaufszettel zusammen gestellt, der eine gute Übersicht über die benötigten Zutaten und Utensilien liefert. Die kursiv gedruckten Sachen bekommt ihr im Asia-Markt nicht nur viel günstiger als im Supermarkt, sondern meist auch in besserer Qualität.

Serviert wird das Sushi immer mit der Sojasauce zum dippen, etwas Wasabi zum möglichen Nachwürzen und eingelegten Ingwer (Gari), mit dem man den Geschmack zwischen den einzelnen Sushi auf köstliche Art und Weise neutralisieren kann. Bei speziellen Sushi-Varianten (siehe z.B. Teil 7/7) kommen weitere Saucen hinzu ... wir testen uns da grade durch.

Wenn ihr die Zutaten besorgt habt, ist das schon mal die halbe Miete, denn die Sushi-Herstellung ist gar nicht so schwierig wie gedacht. Ich habe mir Unmengen an Videos zur Sushi-Kunst angeschaut, bevor ich mich selber an das so kompliziert anmutende Spektakel gewagt habe. Wenn man einmal den Dreh raus hat geht es ganz einfach von der Hand, ehrlich!

Im Folgenden habe ich euch mal eine bebilderte Anleitung für eine Inside-Out-Roll - oder auch Ura-Maki genannt - mitgebracht. Einen Dank an mein allerliebstes Handmodel für Deinen Einsatz  <3

Wie rolle ich eine InsideOut-Roll?


Wie rolle ich eine InsideOut-Roll?


Mise en Place ist auch beim Sushi ein wichtiger Bestandteil. Dazu schneide ich alle Zutaten zurecht, stelle den fertigen Sushi-Reis und Wasabi bereit. Ein großes Brettchen liegt direkt vor mir, neben den Reis stelle eine Schale mit kaltem Wasser (für die Finger und das Messer). Auch das scharfe Messer sowie die Teller zum Anrichten stehen bereit. Alles was ihr benötigt sollte also griffbereit in eurer Nähe stehen - in unserer winzigen Küche ist das schon ein Kunststück. ;o)

Zuerst friemelt man die Bambusmatte in einen Gefrierbeutel oder umwickelt sie mit Frischhaltefolie. Nun nimmt man das zurechtgeschnittene Noriblatt und legt es mit der rauhen Oberfläche nach oben auf die Bambusmatte. Mit nassen Händen nimmt man eine Tennisball-große Menge (ca. 120 g) des Sushi-Reis und verteilt ihn vorsichtig auf dem ganzen Nori-Blatt.

Sollte der Reis nicht ausreichen, nimmt man einfach etwas nach, aber man sollte immer noch etwas vom Nori durch den Reis sehen können (siehe Bild oben). Nach oben hin kann man für eine InsideOut-Roll gerne etwas mehr Reis anbauen, dann sieht das Sushi unten nachher etwas schicker aus, weil es besser schließt. Auf der Reisschicht verteilt man jetzt gleichmäßig den gerösteten Sesam.

Das Noriblatt wird nun umgedreht, so dass die Reisseite auf der Bambusmatte zu liegen kommt. Auf der jetzt obenliegenden Seite wird in der Mitte der unteren Hälfte eine dünne Linie mit Wasabi gezogen, bevor man die gewünschte Füllung darauf legt. 

Jetzt hebt man den unteren Rand des Nori-Blattes samt Babusmatte an und schlägt es über die Füllung, wobei man die Füllung mit Ring- und Mittelfinger fixieren sollte (Bild 1). Mit Hilfe der Bambusmatte führt man die unteren Rand des Noris weiter bis die Sushi-Rolle schließt und drückt die Rolle einmal mit den Zeigefingern auf der Bambusmatte fest (Bild 2). Jetzt hebt man den obenliegenden Rand der Bambusmatte an und zieht sie von sich weg, so dass die Sushi-Rolle fertig gerollt wird (Bild 3). Zum Schluss legt man die Rolle mit dem Schluss nach unten und drückt sie nochmals mit der Bambusmatte von allen Seiten mit leichtem Druck fest (Bild 4).

Mit einem scharfen nassen Messer schneidet man die Sushi-Rolle nun in 8 gleichgroße Stücke und drapiert sie hübsch auf der Sushi-Platte.

Wie rolle ich eine InsideOut-Roll?

Anmerkung:
  • Die Herstellung eines einfachen Maki-Sushi funktioniert ganz ähnlich: Ein halbes Noriblatt wird mit der rauhen Seite nach oben mit dem Sushi-Reis (ca. 100 g) belegt, wobei man oben ca. 1 cm des Nori-Blattes frei lassen sollte. Nachdem man die Füllung auf den Reis gelegt hat rollt man das Sushi mit der gezeigten Technik fest zusammen - natürlich ohne vorher das Sushi zu drehen, denn hier ist der Reis samt Füllung in dem Nori-Blatt. Da sehr wenig Platz in so einem Maki-Sushi ist, sollte man sich auf eine, maximal zwei Füllungen beschränken. Das Maki-Sushi kann man auch in 6 statt 8 Stücke schneiden.
  • Videos mit der hier beschriebenen Technik könnt ihr euch auch hierhier und hier angucken.
  • Hier findet ihr alle Beiträge zur diesjährigen Sushi-Geburtstagssause

0 Kommentare

Kommentar veröffentlichen

♥ Ein dickes Dankeschön für Eure Kommentare! ♥

Ich freu mich über jeden Kommentar von Euch! Es wäre es super, wenn Ihr nicht anonym kommentieren würdet, da ich aufgrund des hohen Spamaufkommens die anonymen Kommentare sofort lösche. Außerdem weiß ich dann wem ich da antworte :o)

Kommentare die Werbelinks (in welcher Form auch immer) enthalten werden von mir unverzüglich gelöscht oder erst gar nicht freigeschaltet!