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Mittwoch, 22. April 2015

Dänischer Gurkensalat

Da sitzt Fräulein Herzchen an einem Sonntag Nachmittag friedlich neben Herrn Herzchen auf dem Sofa. Plötzlich springt sie auf und verschwindet wortlos in der Küche. Er lauscht erstaunt dem Gerumpel und dem Klirren von Glas aus der Küche. Bis er sich traut nachzufragen vergehen einige Minuten.

'Du Schätzelein, was machst Du da eigentlich?' ... 'Dänischen Gurkensalat!' ... mit einem 'Klar, was sonst!' trollt er sich kopfschüttelnd wieder auf die Couch. So sieht es aus, wenn ich im Internet nach Rezepten stöbere ;o)

Nachdem der Supermarkt unseren Lieblings-Gurkensalat (weil lecker und ohne Zusatzstoffe) nicht mehr im Sortiment hatte, musst eine hausgemachte Variante her! Denn ohne diesen Gurkensalat wären unsere Hot Dogs und Burger in Zukunft echt fad. Da sich noch eine halbe Gurke im Kühlschrank befand, konnte ich mit dem passenden Rezept auch sofort loslegen :oD


Dänischer Gurkensalat,

selbstgemacht und eingeweckt


Dänischer Gurkensalat, selbstgemacht und eingeweckt

Zutaten:

1 Schlangengurke
6 EL Zucker
1 TL Salz
4 EL Wasser
250 ml milder Essig

Die Schlangengurke wäscht man gut ab und hobelt sie in wirklich feine Scheiben. Nachdem man die Gurkengläser sterilisiert hat, verteilt man die Gurkenscheiben auf die Gläser. Die Deckel der Gläser legt man in heißes Wasser.

Nun kocht man die restlichen Zutaten einmal ordentlich auf - so dass sich Zucker und Salz auflösen - und verteilt den Sud sofort auf die Gurkengläser. Dann nimmt man die Deckel aus dem heißen Wasser und schraubt sie fest auf die Gläser. Die Gurkengläser müssen nun 10 Minuten auf dem Kopf stehen, bevor man sie wieder umdreht und mit einem Handtuch bedeckt auskühlen lässt.

Ich würde den Salat mindestens eine Woche im Vorratsregal ziehen lassen. Wie lange der Gurkensalat - offen und geschlossen - haltbar ist, kann ich leider nicht sagen, da ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Salat habe und die Hygiene beim Einmachen auch immer eine Rolle spielt.


Dänischer Gurkensalat, selbstgemacht und eingeweckt


Anmerkung:

  • Wer es noch süßer mag, kann die Zuckermenge um 1 bis 2 EL erhöhen. Andersrum funktioniert es genauso ;o)
  • Wenn man eine riesige Gurke erwischt, kann man diese auch entkernen. Ich werde versuchen demnächst mal eine Landgurke zu erwischen, denn diese ist etwas fester und hat weniger Kerne.
  • Der Essig sollte wirklich mild und nicht unbedingt von billigster Qualität sein. Ich habe beim ersten Versuch einen billigen Weinessig genommen, der passte nicht ganz so dolle zu den Gurken.
  • Wenn man keinen feinen Hobel besitzt, sollte man zum Messer greifen. Dauert zwar etwas länger, aber man hat wirklich feine Gurkenscheiben.
  • Dill kann man natürlich auch zugeben, wenn man den Salat tatsächlich als Salat essen möchte. Da wir den Salat - wie oben erwähnt - meist als Gurken für Burger und HotDogs benutzen würde das nicht ganz so passen.
  • Nächstes Mal werde ich auch ein paar Senfkörner hinzu geben, stell ich mir auch ganz lecker vor.
  • Das Rezept habe ich in den Tiefen des Chefkoch-Forums gefunden und fürs Einwecken fit gemacht.

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