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Sonntag, 10. August 2014

Buttermilchbrötchen

Himmlisch duftende Brötchen ... frisch aus dem Ofen ... ohne viel Arbeit am Morgen? Außen knusprig, innen flauschig? Wer will das nicht?

Wer hin und wieder bei Instagram vorbei schaut, weiß dass ich gerne und viel backe. Aber entgegen meiner vollmundigen Ankündigungen findet man hier noch kaum die tollen Brotrezepte die ich Sonntags aus dem Ofen zaubere. Sobald ich mal gescheite Anschnittbilder hinbekomme, geht es hier echt los ... versprochen! ;o) Bis dahin müsst ihr halt mit den köstlichen Fladenbroten und Brötchen vorlieb nehmen :D

Heute habe ich meine Lieblings-Brötchen in der Brötchentüte mitgebracht. Mit schicker Übernachtgare! Abends ein wenig getüdelt, morgens sofort in den Backofen geschoben und schon stehen ganz fix himmlisch duftende und knuspernde Brötchen auf dem Frühstückstisch! Herrlich <3

Buttermilchbrötchen


Buttermilchbrötchen

Zutaten für 10 Brötchen:
250 g Dinkelmehl 630*
100 g Weizenmehl 550*
100 g Weizenmehl 1050*
50 g Roggenmehl 1150
50 g Anstellgut (Roggen)
170 g Buttermilch
170 g Wasser
6 g frische Hefe
15 g Butter
10 g Salz
5 g flüssiges Backmalz, Honig oder Zucker

Zuerst verknetet man kurz die Mehle, das Anstellgut, die Buttermilch und das Wasser in der Küchemaschine bis alles einigermaßen vermengt ist (Dauer: 2 Minuten). 20 Minuten ruhen lassen.

Jetzt schmeißt man wieder die Küchenmaschine auf niedrigster Stufe an (Kenwood Major 'Min') und gibt nach und nach die restlichen Zutaten hinzu. Dann darf die Maschine für weitere 3 Minuten auf der zweiten Stufe (Kenwood Major '1') den Teig so lange kneten, bis er schön glatt ist und sich vom Schüsselrand löst. Den Teig auf eine bemehlte Fläche kippen und ihn einmal falten. Ich stülpe die Schüssel über den Teig und lasse ihn so 30 Minuten gehen.

Nachdem der Teig dann nochmals gefaltet wurde, darf er weitere 30 Minuten unter der Haube gehen.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche werden dann die 10 Teiglinge abgestochen, rund geschliffen und dann länglich geformt. So kommen sie dann mit dem Schluss nach unten auf ein Brett. Mit einem Tuch abgedeckt und in einer großen Tüte luftdicht verschlossen, wandern die Brötchen über Nacht in den Kühlschrank. Mindestens 10 Stunden sollten sie dort (bei ca. 6-7°C) ruhen.

Am nächsten Morgen wird der Backofen samt Backstein auf 240°C vorgeheizt. Die Brötchen aus dem Kühlschrank werden dann längs und leicht gekippt (ca. 1 bis 1 1/2 cm tief) eingeschnitten und auf ein Backpapier oder Lochblech gesetzt. So kommen die Brötchen dann mit Schwaden (s.u.) in den Backofen. Nach 10 Minuten lässt man den Dampf gründlich ab und nach weiteren 10 Minuten sind sie auch schon fertig.

Buttermilchbrötchen

Anmerkung:
  • Rezept verändert nach Brotdoc
  • Im Original-Rezept werden die Brötchen nicht über Nacht zur Gare gestellt, sondern nach 45 Minuten Gare bei Zimmertemperatur gebacken. Wenn man die Brötchen ohne Übernachtgare backen will, sollte man etwas mehr Hefe (9g) zugeben.
  • * Die ersten 3 Mehle können nach Wunsch ausgetauscht werden, oder durch eins ersetzt werden (sollten aber immer 450 g ergeben). Ich acht nur drauf, dass es helle Mehle sind. Letztens habe ich auch 2 EL Dinkel-Vollkornmehl in die Brötchen geschummelt, hat auch super geschmeckt.
  • Ich nehme der Einfachheit halber immer mein Roggen-ASG (alias Gärd), wer auch einen Weizensauerteig hat (hieß hier Gärda, ging leider von uns) kann gerne diesen nehmen
  • Ich erzeuge den Dampf (Schwaden) meist mit einer Blumenspritze (mehrere kräftige Spritzer auf den Backofenboden) oder gieße mit Schwung etwas Wasser aus einem Glas o.ä. direkt auf den Backofenboden
  • Wer Mohn-, Sesam- oder Körnerbrötchen möchte wälzt sie abends noch in den gewünschten Saaten
  • Eine klitzekleine bebilderte Anleitung findet ihr auch auf Facebook oder Instagram
  • Die Brötchen gibt es hier mittlerweile so oft, dass die Umrechnerei langsam nervt, daher hier eine kleine Tabelle zur Übersicht:



Buttermilchbrötchen

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2 Kommentare

  1. Die schauen großartig aus! Während bei mir ständig Brot gebacken und auch im Blog vorgestellt werden, kommen irgendwie die Brötchen zu kurz... Ich werde mich am nächsten Wochenende mal daran versuchen - mit Deinen Buttermilchbrötchen :D

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    1. Deine Brote und Fotos im Blog sehen immer so toll aus!

      Irgendwie wollen sich die Brote bei mir nie richtig fotografieren lassen. Verstecken sich verschämt hinter falsch platzierter oder gänzlicher Unschärfe ;o)

      Dann wünsche ich frohes Brötchenbacken am Wochenende und hoffentlich schmecken sie euch auch so gut wie uns :o)

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