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Mittwoch, 16. April 2014

Spargelsüppchen

Meine liebste Jahreszeit ist angebrochen: Samstag habe ich den ersten Spargel aus der Region erstanden :o)

Zur Feier des Tages habe ich uns mal einen ganzen Beutel Babyspitzen gegönnt, die sich bisher hervorragend in Spargelröllchen und einem phänomenalen Caesar's Salad gemacht haben. Und endlich habe ich das Spargel(creme)süppchen so hinbekommen wie ich es immer wollte, daher kann ich heute voller Freude das Rezept mit euch teilen!

Spargelsüppchen


Zutaten für 3 -4 Teller:
Spargel (soviel man will)
1 l Spargelsud
2 EL Butter
1-2 EL Mehl
1/4 TL Salz
etwas Pfeffer
1 große Prise Zucker
etwas Muskat
1 EL Crème fraîche
ein Schuss Weißwein

Der Spargel wird geschält und je nach Dicke in kleine (dekorative) Stücke geschnitten. Die Schalen und die Enden landen in dem Spargelsud und werden darin ca. 20 Minuten gut ausgekocht. In einem weiteren Topf bereitet man aus der Butter und dem Mehl eine Mehlschwitze, die man mit dem heißen Spargelsud ablöscht. Soll es eine etwas dünnere Suppe werden nimmt man hierfür nur einen Esslöffel Mehl, mit zwei Esslöffeln Mehl wird sie etwas sähmiger.

Nun würzt man die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat und rührt die Crème fraîche unter. So lässt man die Suppe aufkochen und dreht dann die Temperatur etwas runter. Die Spargelabschnitte müssen jetzt für ca. 15 bis 25 Minuten (je nach Dicke der Spargelstangen) in der Suppe garziehen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit verfeinert man das Spargelsüppchen mit einem Schuss Weißwein und schmeckt sie vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer ab.


Anmerkung:
  • Der Spargelsud entsteht hier meist über 2-3 Tage, indem ich erst die Schalen auskoche und dann den Spargel in dem Sud koche. Da es hier in der Spargelzeit fast täglich Spargel gibt, kommt in ein paar Tage ein kräftiger Sud zusammen. 
  • Sollte man keine Zeit für einen ordentlichen Spargelsud haben, kann man auch ein wenige mehr Spargel kochen und diesen dann in dem Spargelsud aus den Schalen pürieren, bevor man diesen für die Mehlschwitze benutzt (also: Schalen auskochen, rausnehmen, Spargelstückchen kochen, Spargel für die Suppe rausnehmen, Sud mit Restspargel pürieren, Mehlschwitze machen)
  • Für den Fall, dass Kinder mit am Tisch sitzen: Das Süppchen schmeckt auch ohne Wein hervorragend 
  • Die Crème fraîche kann man leider nicht ersetzen, denn diverse Versuche mit Sahne und Co brachten nicht dieses harmonierende Ergebnis

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