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Samstag, 1. Februar 2014

Homemade-Weizentortillas

Dass ich ein Riesenfan der TexMex-Küche bin, erwähnte ich ja bereits ;o) Aber da unser Mexikaner 'leider' immer sehr gut besucht ist, so dass Spontanbesuche nicht drin sind, wenn der böse Jieper wieder zuschlägt ... und da Selberbasteln eh viel cooler ist, haben wir die Tage ein Hauch von Mexiko in der eigenen Küche genossen :o)

Und was wäre TexMex ohne Tortillas? Nach einem Blick auf die Zutatenliste (Palmöl!!!, Stabilisatoren, Emulgatoren, Dextrose, Konservierungsstoffe, etc) der sonst hin und wieder gekauften Tortillas stand schnell fest, dass auch die Tortillas aus eigener Herstellung stammen würden. Denn den Rotz ('tschuldigung) kann man sich durch ein bissel Handarbeit leicht einsparen.

Spontan das Rezept von Amerikanisch kochen ausgewählt und somit direkt einen Volltreffer gelandet. O-Ton Herr Herzchen inkl. ungläubigem Blick: 'Tortillas müssen garnicht nach Pappe schmecken?' Ich konnte es auch nicht glauben ... die Fajitas mit den Homemade-Weizentortillas waren ein Traum!

Homemade-Weizentortillas


Zutaten für ca. 4 27er, oder 6 20er Tortillas:

200 g Mehl (meist 550er)
4 EL neutrales Öl
1 gestrichener TL Salz
1 gestrichener TL Backpulver
~ 100 ml lauwarmes Wasser

Aus den obigen Zutaten knetet man einen geschmeidigen Teig und lässt ihn nun ca. eine halbe Stunde ruhen. Danach teilt man ihn in die gewünschte Stückzahl und schleift die einzelnen Stückchen rund. Diese rollt man nun auf einer bemehlten Fläche sehr dünn aus. Meine Technik: Oben festhalten und von der Mitte aus mit dem Nudelholz ausrollen, um 30 Grad drehen, ausrollen ... usw, usf. 

Nebenbei erhitzt man eine (am besten beschichtete Pfanne) auf mittelhohe Hitze (bei uns 4-5 von 6). Die Tortillas legt man nacheinander glatt in die heiße Pfanne. Das erfordert zwar etwas Übung, geht aber mit kleineren Tortillas erfahrungsgemäß etwas einfacher. Die Tortillas 'brät' man nun solange von der einen Seite, bis sie Blasen werfen und von unten leicht gebräunt sind. Die Hitze sollte so angepasst werden, dass es nicht zu kalt ist (keine Blasen) und auch nicht zu heiß (brennen sehr schnell an). Dann dreht man den Tortilla um und wartet solange, bis auch die zweite Seite leicht gebräunt ist.

Entweder isst man die Tortillas nun direkt, oder aber man lässt sie abgedeckt stehen und wärmt sie vor dem Verzehr kurz in der Pfanne auf, damit sie wieder elastisch werden und nicht brechen. Ich habe auch den rohen Teig schon eingefroren, so hat man immer etwas auf Vorrat. Das Einfrieren der fertigen Tortillas soll laut Internet auch kein Problem sein.


Anmerkung:
  • Vollkorntortillas gewünscht? Aber gerne: Einfach die Hälfte des Mehls durch Dinkel- oder Weizenvollkorn ersetzen. Eventuell ist dann aber etwas mehr Wasser von  Nöten.
  • Gerne kann man auch 1-2 EL Leinsamen oder geröstete Sesamsaat in den Teig geben

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