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Mittwoch, 5. Februar 2014

3 Möglichkeiten, eine Chipotle-Aioli

Bei unserem Lieblings-Mexikaner essen wir sehr gerne Chimichangas vorweg ... ja, sie triefen vor Fett, aber man gönnt sich ja sonst nix ;o) Zu den Chimichangas wird eine Aioli gereicht, die verdächtig nach einer Chipotle-Aioli aussieht und schmeckt. Und ich gestehe, ich find sie so geil, dass ich den Rest meist noch für die Fajitas bunker!

Da hier Fajitas anstanden und ich eeeeeeendlich Chipotles in Adobo gefunden hatte war mal wieder Nachbasteln angesagt. Das ursprüngliche Rezept basiert auf meinem Mayonnaise-Rezept. Perfekt wird die Chipotle-Aioli wenn sie etwas durchziehen kann, aber da machen die frischen Eier bekanntermaßen Probleme. So entstanden hier 3 Rezepte mit unterschiedlicher Haltbarkeit. Sucht euch eins aus ;o)

Chipotle-Aioli


Zutaten für die frische-Ei-Variante:
1 frisches Ei (Zimmertemperatur)
ca. 200 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Prise Pfeffer
knapp 1/2 TL Salz
1 TL Dijonsenf
2 EL frisch gepresster Limettensaft
1-2 Chipotles in Adobo inkl. etwas Sauce
1 große Knoblauchzehe

Die Zutaten müssen alle die gleiche Temperatur (Zimmertemperatur) haben und das Ei sollte natürlich frisch sein. Alle Zutaten kommen dann in eine hohes Gefäß. Jetzt setzt man den Pürierstab vorsichtig auf den Boden des Gefäßes und startet ihn auf höchster Stufe. Fängt die Aioli an zu emulgieren zieht man den Pürierstab ganz langsam nach oben, so dass alles Öl verarbeitet wird. Sollte die Aioli noch zu flüssig sein, einfach EL-weise mehr Öl hinzugeben und mit dem Pürierstab einarbeiten.

Da die Aioli durchziehen sollte, wäre es ratsam sie am Vorabend oder morgens schon zuzubereiten. Ich bin bei frischen Eiern immer etwas schissig und mag sie nicht länger als einen Tag aufbewahren.

Zutaten für die selbstgemachte-Mayo-ohne-Ei-Variante: (noch nicht getestet, sollte aber funktionieren)
50 ml Milch
ca. 150 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Prise Pfeffer
knapp 1/2 TL Salz
1 TL Dijonsenf
2 EL frisch gepresster Limettensaft
1-2 Chipotles in Adobo inkl. etwas Sauce
1 große Knoblauchzehe

Die Zutaten, die alle die gleiche Temperatur (Zimmertemperatur) haben sollten, kommen in eine hohes Gefäß. Jetzt setzt man den Pürierstab vorsichtig auf den Boden des Gefäßes und startet ihn auf höchster Stufe. Fängt die Aioli an zu emulgieren zieht man den Pürierstab ganz langsam nach oben, so dass alles Öl verarbeitet wird. Sollte die Aioli noch zu flüssig sein, einfach EL-weise mehr Öl hinzugeben und mit dem Pürierstab einarbeiten.

Durch das fehlende Ei ist diese Aioli länger haltbar als die vorangegangene Version, begrenzt wird die Haltbarkeit hier durch die Milch.

Zutaten für die schnelle-Fertig-Variante:
200 g Fertigmayonnaise
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
(1 TL Dijonsenf)
2 EL frisch gepresster Limettensaft
1-2 Chipotles in Adobo inkl. etwas Sauce
1 große Knoblauchzehe

Bei dieser Version, püriert man einfach die gesamten Zutaten bis eine homogene Creme entstanden ist. Im Kühlschrank gelagert hält diese Version wahrscheinlich am längsten -> die Sorgenfrei-Variante quasi ;o) Bei dieser Version kann man den Dijonsenf auch weglassen, da hier nix mehr emulgieren muss. Hab ihn trotzdem mit rein gemacht, da ich es übersehen hatte :oD

Anmerkung:
  • Den Limettensaft kann man natürlich auch durch Zitronensaft ersetzen, aber ich finde, dass Limette besser zu den Chipotles passt
  • Ach ja, die Chicken-Wings: Wings mit Olivenöl, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, (geräuchertem) Paprikapulver, Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer und etwas braunem Zucker marinieren und auf einem Blech bei 200°C ca. 35 bis 40 Minuten unter mehrmaligem Wenden backen.
  • Für 2 Chipotles in Adobo eine ganze Dose aufmachen ist blöd? Meine Lösung findet ihr bei den Tipps aus meiner Küche

2 Kommentare

  1. mmmmhhhhh :)
    alle selbst ausprobiert, Klaudia?

    Ich weiß gar nicht, welches ich nehmen soll.... alle vielleicht? lach :)

    Liebe Grüße, Suse

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    1. Normalerweise ist hier alles selbst gekocht ;o)

      Hier ist aber die Variante Nummer 2 zumindest noch halb theoretisch (s. o.), und das kam so:

      Variante Nummer 1 war der Prototyp ... et fehlte aber ein wenig der Rauchgeschmack der Chipotles aufgrund der kurzen Haltbarkeit. So entstand Variante Nummer 3, die gab es jetzt erst Donnerstag zum Burger :o)

      Und da komplett selber machen ja doch irgendwie cooler ist, fiel mir die Milch-Mayo ein, die ich aus einem anderen Grund schon mal nachgebastelt habe

      http://kochenmitherzchen.blogspot.de/2012/06/neuigkeiten-aus-dem-testlabor.html

      Also ist diese Variante quasi auch halb selbst ausprobiert ...

      Apropos Ausprobieren: Auf jeden Fall Version 3, dann hat man immer Munition im Kühlschrank :oD

      Wünsche einen sonnigen Sonntag!

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