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Montag, 25. November 2013

Rouladen wie bei Oma

Och menno! 

Irgendwie hat der Winter zu wenige Wochenenden um die ganzen Schmorgerichte und Co. zu kochen, die auf der Winter-Wunschliste von Herrn Herzchen stehen. Braunkohl alias Grünkohl mussten wir schweren Herzens schon auf Januar verschieben, was garnicht so leicht fällt. Denn es scheint, dass hier seit letztem Wochenende heimlich der Startschuss zur Grünkohlsaison gefallen ist ... auf dem Markt wird der ganze Grünkohl leergekauft, im TV Grünkohl wo man hinsieht und von den 6 Leuten in der Schlange beim Metzger war ich die Einzige, die keine Bregenwurst gekauft hat.

Gekauft hab ich stattdessen Rouladen ... Rinderrouladen um genau zu sein. Letzten Winter wurde hier ein eigenes Rezept zusammen getüddelt, und obwohl Omas Rezept für ihre legendären Rouladen abhanden gekommen ist und in dieses Rezept größtenteils andere Zutaten reinkommen, schmecken die Rouladen die gestern vor uns standen wie Omas :o)

Wir sind glücklich!

Rouladen wie bei Oma

Rouladen wie bei Oma (Slowcooker)

Zutaten für 4 Rouladen:
4 Rinderrouladen
1 Zwiebel
1 große Gurke
1 EL mittelscharfer Senf (Löwensenf)
8 Scheiben geräucherter Bauchspeck
Salz und Pfeffer
Rouladennadeln

1/2 große Möhre
1 Zwiebel
5 cm Porree
1 dünne Scheibe Sellerie
1 EL + 1TL Tomatenmark
1 großzügiger Schuss trockener Rotwein
Rinderbrühe
Salz und Pfeffer
1 großes Lorbeerblatt
ein paar Zweige Thymian

Stärke

Rouladen wie bei Oma (Slowcooker)

Die Zwiebel und die Gurke schneidet man in feine Würfel und vermischt diese miteinander. Den Senf verrührt man ebenfalls miteinander. Die Rouladen werden mit kaltem Wasser abgespült und gut trocken getupft. Jetzt legt man die Rouladen (schön glattgestrichen und evtl. etwas platt geklopft) auf die Arbeitsplatte und salzt und pfeffert diese. Dann streicht man dünn die Senfmischung auf die Rouladen (etwa 1 TL pro Roulade) und verteilt etwas von der Zwiebel-Gurke-Mischung auf der Roulade. Zum Schluss legt man noch jeweils 2 Speckstreifen auf eine Roulade. Gerollt werden die Rouladen, indem man die Seiten leicht einschlägt und die Roulade der Länge nach aufrollt. Ich bevorzuge die Befestigung mit Rouladennadeln, aber theoretisch ist es egal ob man Zahnstocher, Rouladenklammern, Küchengarn, o.ä. benutzt.

Nachdem man das Suppengemüse geputzt und fein gewürfelt hat, schmeißt man den gusseisernen Bräter an. In diesem brät man die Rouladen in etwas Butterschmalz rundherum scharf an. Jetzt gibt man das gewürfelte Suppengemüse hinzu und lässt es ebenfalls kräftig anrösten. 1 EL Tomatenmark gibt man zum Schluss hinzu, röstet es unter Rühren kurz an und löscht alles mit dem Rotwein ab. Mit der Rinderbrühe (die Rouladen sind fast bedeckt) und den restlichen Gewürzen müssen die Rouladen nun 2 Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren. Die Rouladen jede halbe Stunde wenden und nach der Hälfte der Garzeit kann man noch eine Teelöffel Tomatenmark in die Soße geben.

Sind die Rouladen fertig, nimmt man sie aus der Soße und fischt die Kräuter (Lorbeerblätter und Thymianstrünke) aus der Soße. Nun kann man nach Geschmack die Soße durchseihen, pürieren oder sie mit den Gemüsestückchen belassen. Wir bevorzugen letztere Variante. Sollte die Soße noch zu flüssig sein, rührt man 1 EL Speisestärke mit etwas Wasser an und gibt sie in die Soße. Wenn diese nun einmal aufgekocht ist, schmeckt man sie mit etwas Salz und Pfeffer ab und legt die Rouladen zum warm werden wieder hinein.

Heute gab es dazu Hausmacher Rotkohl und Kartoffelklöße.

Anmerkung:
  • Heute habe ich nur so viel Rinderbrühe zugegeben, dass die Rouladen nur halb bedeckt waren. Das Sößchen war zum Schluss quasi fertig ... kein Nachwürzen, kein Andicken ... einfach so ausm Pott auf den Teller!
  • Natürlich kann man die Rouladen auch im Slowcooker machen. Hierfür brate ich wie oben beschrieben alle Zutaten an, gebe alles nacheinander in den Keramikeinsatz des Slowcookers und gieße soviel Flüssigkeit dazu, dass die Rouladen grade so bedeckt sind. So dürfen die Rouladen nun 2 Stunden auf 'high' und 4 Stunden auf 'low' schmoren.

2 Kommentare

  1. Ich liebe Rouladen! Habe auch noch Omas Rezept :)
    Die könnte ich jedes Wochenende essen - und bei Dir probiere ich jetzt mal noch ;)

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    1. Hihi, wir lieben sie auch so sehr, dass wir die zwei im Gefrierschrank nächstes Wochenende schon essen werden :oD

      Liebe Grüße
      Klaudia

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