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Samstag, 27. April 2013

Nachgebacken: Sachsenbrötchen

Die Grillzeit beginnt ... endlich! Nicht dass wir über den Winter nicht grillen würden, aber Grillen in der Freiluft-Version ist nochmal ne andere Sache ;o) 

Neben dem Grillgut und den Saucen ist das Brot bei diesem Erlebnis nicht wegzudenken ... womit sollte man auch die ganzen Saucen und Buttern zu sich nehmen :oD Und wenn man schon das Grillgut selber einlegt und die Saucen selber herstellt, warum nicht auch das Brot? Schnell man im Plötzblog gestöbert und das passende Rezept gefunden. Dauert zwar etwas länger und man muss sich hin und wieder um den Teig kümmern ... es lohnt sich ;o)

Sachsenbrötchen


Sachsenbrötchen

Zutaten für 8 Brötchen:
500 g 550er Mehl
300 g Wasser
10 g Salz
0,5 g Hefe

Zuerst löst man die Hefe in dem leicht lauwarmen Wasser auf. Nachdem man das Salz und das Mehl abgewogen hat knetet man das Wasser-Hefe-Gemisch erst 5 Minuten auf Stufe 1 (Bosch-Küchenmaschine) und dann 8 Minuten auf Stufe 2 unter, so dass ein glatter, fluffiger Teig entsteht.

Jetzt lässt man den Teig 18 Stunden in einer Schüssel mit Deckel bei ca. 20°C gehen (bei uns wars das Badezimmer). Nach 6 und 12 Stunden muss der Teig kurz entgast werden, was ich wie folgt gemacht habe: 

Den gegangenen Teig vom Rand lösen, dabei fällt er schon zusammen. Jetzt nimmt man den Teig und lässt ihn einmal in die Schüssel fallen und 'schleift' ihn dann nochmal, damit wieder Spannung in die Oberfläche kommt. Deckel drauf und fertig!

Nach 18 Stunden teilt man den Teig in, vorzugsweise, 8 Teile und schleift sie zu runden Teiglinge. Diese Teiglinge lässt man nun abgedeckt (Handtuch drüber und Brett in Müllbeutel einpacken) bei ca. 24°C 1 Stunde gehen. 

Jetzt nimmt man die Teiglinge und bringt sie durch Aufrollen in eine längliche Form. Diese werden nun mit dem Schluss nach oben auf ein Brett mit Küchenhandtuch gelegt, mit dem Handtuch abgedeckt (Bäckerleinen hab ich leider nicht) und wieder in den Müllbeutel eingeschlagen. Das Ganze muss jetzt bei ca. 24°C 2 Stunden gehen.

Rechtzeitig sollte man den Ofen auf 230°C vorheizen und sich ebenfalls seine Gedanken über den Dampf machen. Auf Plötzblog sind die Methoden sehr schön zusammengefasst, ich habe mich für die Variante mit dem Backblech entschieden (vorallem da ich den Backofen n Tag vorher picobello geputzt hatte). Die Brötchen werden zum Backen dann mit dem Schluss nach unten auf das Backblech gesetzt und mit einem scharfen Messer der Länge nach tief eingeschnitten. Dann kommen sie in den gut bedampften Backofen und müssen dann 20 Minuten bei auf 210°C fallender Temperatur gebacken werden.

Sachsenbrötchen

Anmerkung:
  • Auch wenn sie sehr knusprig sind, wenn sie aus dem Ofen kommen, werden sie innherhalb von 30 Minuten gut essbar (also ohne sich die Zähne abzubrechen).
  • In einer Plastiktüte gelagert werden sie schön weich und lassen sich wieder toll aufbacken!
  • Auch wenn die Teiglinge nach dem Schneiden sehr klein aussehen ... nicht beirren lassen, die Hefe macht das schon ;o)

1 Kommentar

  1. mmmmmmmmmmhhhhh, das ist wieder was für mich, lach :)

    Liebe Grüße!
    Suse

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