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Montag, 18. Februar 2013

Pesto Genovese

Eine kurze Geschichte vom Aufwachen :o)

Nachdem ich mir schon für das nicht-Selbermachen von gebackenem Camembert fröhlich vor die Stirn schlagen konnte, wars heute mal wieder so weit. 

Ich weiß nicht wann ich das erste Mal grünes Pesto probiert habe, aber ich bin mir sicher, dass es ein Fertigprodukt war. Es kann nicht gut gewesen sein, denn in den folgenden Jahren machte ich einen großen Bogen um jegliches Pesto. Nach einem völlig missglückten Versuch von Bärlauchpesto wars dann ganz vorbei. 

Frei nach dem Motto 'Nie aufgeben' stand am Wochenende nun Pestomayonaise auf dem Speiseplan. Herr Herzchen war der Meinung wenn die Mayonnaise schon selbstgemacht ist, sollte das Pesto auch nicht aus dem Glas kommen. Zähneknirschend wurden die Zutaten besorgt, Rezepte im Internet recherchiert und das Pesto dann endlich hergestellt. Die Pestomayonnaise war schon (wie meine Vater sagen würde) 'Saulecker' und so musste zum Mittagessen nun der Rest auf die klassische Art getestet werden. Homemade rocks!

Pesto Genovese


Zutaten:
1 Töpfchen Basilikum
2 bis 3 EL geriebenen Peccorino
1 1/2 EL geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Schuss Rapsöl
Olivenöl
Salz
Pfeffer


In einem Blitzhacker das Basilikum, die Pinienkerne, die Knoblauchzehe und das Rapsöl bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Hierbei kann man ganz nach den eigenen Wünschen vorgehen, ob grob oder ganz fein zerkleinert ist alles drin. Danach entnimmt man dem Blitzhacker die eben hergestellte Pestogrundlage und verrührt sie mit dem Peccorino und dem Olivenöl (50 bis 100ml). Zum Schluss schmeckt man das Pesto noch mit Salz und Pfeffer ab.

Anmerkung:
  • Für Spaghetti mit Pesto kocht man die Spaghetti (80 bis 100 g pP) al dente und gibt das Pesto (1 EL) erst auf dem Teller zu den Nudeln. Gut unterheben ... Fertich is :o)
  • Manch einer mag sich an dem Rapsöl stören, aber Olivenöl wird im Blitzhacker schnell bitter. Indem man dieses erst danach dazu gibt umgeht man dieses Problem und bei gutem Rapsöl braucht man mMn kein schlechtes Gewissen zu haben.Um das Ganze abzurunden geb ich gerne einen Schuss Öl von Anchovis dazu, grad soviel dass man es nicht schmeckt.
  • Zu den Nudeln mit Pesto habe ich heut mittag 1/2 kleingehackte Anchovi pP dazugegeben, ich liebe diesen salzigen Geschmack :o)
  • 'Billig'-Pesto mit Mandeln und Parmesan schmeckt auch gut, also das Selbstgemachte ;o)
  • Falls mal etwas Pesto über sein sollte: Einfach mit weicher Butter mischen und als Basilikumbutter servieren ... lecker zu Baguette!

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