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Sonntag, 2. Dezember 2012

Beste Lahmacun ever

Ja, ich gestehe! Ich bin vollkommen anfixbar,besonders bei Rezepten lass ich mich gern anstecken. So konnte ich auch bei dem Lahmacun-Rezept von Claudio von den Anonymen Köchen nicht die Finger ruhig halten. Die beste Lahmacun macht unser Lieblings-Döner-Dealer, von dem uns leider 300 km trennen. Selbermachen hatten wir schonmal probiert, jedoch mit frischem Rinderhack, welches zu einer Paste mit Tomatenmark verarbeitet wurde. War schon sehr lecker, nur noch nicht dass was wir uns vorstellten. Dieses Rezept hier hat genau so lecker geschmeckt wie es aussah und kann locker mit der Lahmacun aus der Heimat mithalten :o)

Homemade Lahmacun


Zutaten:
für 4 Portionen

500 g Rindergehacktes
1 Zwiebel
1 große rote Spitzpaprika
Olivenöl
ca. 300g passierte Tomaten
1 EL Ajvar (zu ersetzen durch: 1 (wirklich) kleine Knoblauchzehe, 1 EL Salca)
1 EL scharfes Paprikapulver
etwas Wasser
1/2 TL Baharat
Salz und Pfeffer
glatte Petersilie (Menge nach Gusto)

Mehl
frische Hefe
Salz
Wasser


Zuerst setzt man den Teig nach dem altbewährten Pizzateig-Rezept an, kann dabei aber evtl. das Olivenöl weglassen.

Nun schnibbelt man die Spitzpaprika und die Zwiebel klitzeklein. Das Rindergehackte sollte man sich eventuell auch nochmal vornehmen, denn das normal durchgedrehte war mir im Nachhinein etwas zu grob. Jetzt brät man das Fleisch in etwas Olivenöl schön krümelig und braun braten, dabei ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen. Dann gibt man die Paprika und die Zwiebel hinzu und lässt sie glasig werden. Danach löscht man das Ganze mit den passierten Tomaten und etwas Wasser ab und würzt es mit Ajvar (war noch im Kühlschrank), Baharat und Paprikapulver, sowie Salz und Pfeffer nach Gefühl. Auf ganz niedriger Flamme lässt man es nun ca. eine halbe Stunde einköcheln und fügt zum Schlüss die fein gehackte, glatte Petersilie hinzu. Die Masse kann man dann direkt verwenden oder auskühlen lassen.

Nachdem man den Backofen auf 250°C vorgeheizt hat, portioniert man den Teig und rollt man ihn super dünn aus. Den Teig bestreicht man dann dünn mit der Hack-Paprika-Masse (war mit dem groben Gehackten etwas schwer) und schiebt ihn in den Ofen (auf ein vorgeheiztes Blech oder Pizzastein, siehe Pizzaherstellung). Wirft der Teig Blasen und sieht ausgenscheinlich schön knusprig aus, holt man die dampfende Köstlichkeit aus dem Ofen und und lässt es sich schmecken.


Klassisch wird die Lahmacun wohl mit Zitrone, Pulbiber und evtl. frischer, glatter Petersilie serviert. Heute gabs bei uns jedoch die gerollte Fastfood-Variante, gefüllt mit:

Eisbergsalat
Zaziki
Schafskäse
Zwiebeln
Baharat und Pulbiber
Zitronensaft

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