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Samstag, 24. September 2016

Hellas-Grillspieße

Heute gibt's was für alle Grillfleisch-Liebhaber, die gestern zu kurz gekommen sind :o)

Der Herr des Hauses ist nun wohl auch schon foodiefiziert :oD So als Partner einer Foodbloggerin kommt man anscheinend nicht ganz drum herum. So soll ich ihm, wenn er mal krank ist keine Fußball- oder Motorzeitung mitbringen, sondern eine Kochzeitschrift. Gut, diese sind dann auch mit den typischen Männersachen gefüllt ... Fleisch und Feuer! Aber macht ja nix, steh ich ja auch drauf ;o)

In der letzten Zeitschrift waren nun einige tolle Rezepte für Grillgewürze drin, die uns sofort ansprachen. Seit Jahren kommt uns ja nun kein gekauftes Grillgewürz mehr ins Haus, aber das Sortiment der selbstgemachten Gewürzmischung zu erweitern schien uns keine schlechte Idee. Da wir mal wieder Lust auf eine Riesenschüssel Zaziki hatten, entschieden wir uns für das Hellas-Gewürz für eine Prise Griechenland auf unserem Grill.

Gemischt, gewürzt, gespießt und gegrillt ... lecker wars!

Hellas-Grillspieße


Hellas-Grillspieße Grillgewürz


Zutaten für die Gewürzmischung:

Salz - 2 leicht gehäufte TL
süßes Paprikapulver - 1 gehäufter TL
scharfes Paprikapulver - 1 gehäufter TL
schwarzer Pfeffer - 1 leicht gehäufter TL
Senfpulver - 1 gestrichener TL
Zwiebelgranulat - 2 gestrichene TL
Knoblauchgranulat - 2 gestrichene TL
gemahlener Koriander - 3 gestrichene TL
Oregano - 1 TL
Rosmarin, gemörsert oder gemahlen - 1/2 TL
Thymian - 1/2 TL
Kreuzkümmel - 1 Messerspitze


Hellas-Grillspieße Grillgewürz


Zutaten für die Grillspieße:

2 dicke Nackensteaks (ca. 1,5 cm)
1 EL Rapsöl
ca. 2 EL der Gewürzmischung

Die Nackensteaks müssen zuerst mit einem scharfen Messer in zwei dünne Scheiben geschnitten werden. Das kann man natürlich auch den Metzger des Vertrauens erledigen lassen, aber ich finde das Fleisch wird schön unregelmäßig wenn man es selber schneidet. Die Scheiben bepinselt man nun mit dem Öl und streut relativ dünn das Grillgewürz darüber. Das Gewürz klopft man jetzt mit den Händen noch kurz in das Fleisch und spießt es 'wellig' auf 2 parallele Grillspieße, so dass man 2 schöne große Spieße erhält.

Die Grillspieße kann man noch etwas im Kühlschrank ziehen lassen, oder sofort grillen wenn es schnell gehen soll. Ich würde das Fleisch aber immer mindestens eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen, damit es nicht eiskalt auf den Grill kommt. Dazu serviere ich natürlich des weltbeste Zaziki und auch gerne mediterranen Bohnensalat.


Hellas-Grillspieße Grillgewürz

Notizen zum Rezept:
  • Die Gestaltung der Spieße auf diese Art finde ich ganz nett, man kann das Fleisch natürlich auch in Würfel schneiden und aufspießen
  • Wir nehmen für die Art von Spießen sowie für Gyros gerne Nackensteaks, durch das Durchwachsene wird das Fleisch schön saftig. Wer es etwas weniger fettig haben möchte, kann gerne zu Schweinefilet oder Hähnchenbrust greifen.

Hellas-Grillspieße Grillgewürz

Freitag, 23. September 2016

Antipasti Grillpaprika

Heute kommt mal kein Fleisch auf den Grill ...

Wer kennt es nicht ... da schmeißt man den Grill an und hat es 'ein wenig' mit der Kohle übertrieben. Folge ist, dass der Grill glühend heiß ist, so dass man sich nicht traut das Fleisch auf dieses Höllenfeuer zu legen, aus Angst es würde sofort zu Staub verfallen :oD

Die perfekte Lösung für solche Fälle - die hier fast nie vorkommen *hüstel* - sind Grillapaprika. Einfach die Paprika auf den Grill schmeißen, verkohlen lassen und fertig sind ganz herrlich süße, saftige Antipasti die quasi nach Käse oder Brot schreien. Und wenn man dann glücksselig den letzten Rest des Dressings mit einem Stückchen Brot auftunkt, plant man schon heimlich das nächste Grillfest, nur um diese grandiosen Paprika nochmal genießen zu können ;o)

Also ran an den Grill, dieses Wochenende hat nochmal sommerliche Temperaturen im Gepäck!

Antipasti Grillpaprika


Antipasti Grillpaprika


Zutaten:
Spitzpaprika

Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gerieben
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 Schuss Balsamico bianco

Antipasti Grillpaprika

Die Paprika wäscht man nur kurz ab, trocknet sie und schmeißt sie auf den heißen Grill. Dort röstet man die Paprika bis die Schale von allen Seiten 'angebrannt' ist und sie nicht allzu durch aber trotzdem gut weich ist. Dann stellt man die Paprika zur Seite, um sie später weiter zu verarbeiten.

Antipasti Grillpaprika

Zur Weiterverarbeitung pult man nun gründlich die Schale ab, entfernt das Kerngehäuse und schneidet das Paprikafleisch in die gewünschte Größe - bei uns sind dies lange Streifen. Jetzt würzt man die Grillpaprika, ich nehme dafür gerne die oben genannten Zutaten, aber auch Kräuter wie Oregano und Thymian kann ich mir gut vorstellen. Das Ganze kann man entweder sofort verzehren, oder aber auch gerne über Nacht durchziehen lassen, denn nach ein paar Stunden bildet sich ein feiner Saft, der das Dressing NOCH köstlicher macht.

Die Paprika schmecken hervorragend zu Schafs- oder Ziegenkäse, zusammen mit Frischkäse auf Brot oder natürlich auch pur einfach so zum Wegnaschen :o) Wie lange sie im Kühlschrank halten, kann ich nicht sagen ... ich kann von Glück sprechen, wenn sie hier die ersten Stunden überleben :oD

Antipasti Grillpaprika


Notizen zum Rezept:
  • Natürlich kann man auch normale Paprika für Grillpaprika benutzen, aber die Spitzpaprika schmecken nicht nur intensiver, sondern haben auch das perfekte Schale/Fleisch-Verhältnis, damit das Fleisch auch weich ist wenn die Schale grade genug angekokelt ist.

Sonntag, 11. September 2016

Vietnamesische Grillspieße

Noch heißt es nicht 'ByeBye Sommer' ...

Die Zeit der langen, lauen Sommerabende ist zwar vorbei, aber der September bietet dieses Jahr nochmal so Einiges in Sachen Sommer! Und wie kann man so wunderbare Tage besser genießen, als mit seinen Liebsten, einem Cocktail - na gut, Bier geht auch - in der Hand und etwas Köstlichem zu futtern? Mir fällt da auch nix besseres ein ;o)

Also wird hier ohne Ende gegrillt, werden neue Gewürzmischungen ausprobiert und auch unser Salatrepertoir wird stetig erweitert. Heute habe ich tolle vietnamesische Grillspieße dabei, welche die perfekte Begleitung für den erfrischenden Reisnudelsalat sind. Das Fleisch wird in einer grandiosen Sauce mariniert und dann auf Zitronengras gespießt ... das gibt ein Aroma!

Und wenn sich dazu dann noch der heißgeliebte Erdnussdip gesellt ... 

Vietnamesische Grillspieße


Vietnamesische Grillspieße


Zutaten für 2 Spieße:

1 Hähnchenbrust
1 handvoll rohe Garnelen
1 EL Zitronengras, fein gehackt
1 TL geriebener Knobi
1 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
1 EL Austernsauce
1 TL Honig
1 TL Zucker
1 TL Sesamsamen, geröstet
1 EL Rapsöl

2 Stängel Zitronengras

Alle Zutaten für die Marinade vermischen und das in Scheiben geschnittene Fleisch und die Garnelen hinzu geben. Alles gut vermischen und 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Die 2 Zitronengrasstängel längs leicht ringsherum mit einem scharfen Messer anritzen, aber nicht zu tief, die Stabilität des Stängels muss bestehen bleiben. Jetzt spitzt man die Stängel an, und spießt das marinierte Fleisch - Hähnchen und Garnelen - abwechselnd auf das Zitronengras.

Ist der Grill heiß, grillt man die Spieße vorsichtig - Honig und Zucker brennen leicht an - bis sie rundherum knusprig braun und natürlich gar sind. Mit Reisnudelsalat und einem grandiosen Erdnussdip hat ein wundervoll leichtes Sommergericht  


Vietnamesische Grillspieße

Notizen zum Rezept:
  • Die Spieße kann man natürlich auch mit Schweinefleisch machen, bei Rindfleisch bin ich mir nicht sicher, das könnte evtl. zäh werden ... wird irgendwann mal ausprobiert.
  • Rezept-Inspiration: Helens recipies

Vietnamesische Grillspieße